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Matschzeit: Mauke, Strahlfäule und Hufkrankheiten vorbeugen

Matschzeit: Mauke, Strahlfäule und Hufkrankheiten vorbeugen

Geschätze Lesezeit: 7 Minuten
Allegra Zöllner
15.10.2026
Matschzeit: Mauke und Strahlfäule vorbeugen | Albenisa

Matschzeit beim Pferd: Mauke und Strahlfäule vorbeugen und die Hufe gesund halten

Es regnet seit Tagen, der Paddock gleicht einem Moorbad und beim Auskratzen riecht der Strahl plötzlich merkwürdig. In der Matschzeit stehen viele Pferde stundenlang in nassem Schlamm, und genau dann zeigen sich Mauke und Strahlfäule. Wie Sie beidem vorbeugen, Ihre Hufpflege anpassen und Haut und Horn von innen stärken, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Matschzeit beim Pferd: Warum Nässe Haut und Horn angreift

Als Matschzeit bezeichnen Reiter die nasskalte Jahreszeit, in der Weiden, Ausläufe und Paddocks aufweichen und Pferde dauerhaft mit Feuchtigkeit und Schmutz in Kontakt kommen. Die Kombination aus nasskaltem Wetter, tiefem Schlamm und Ammoniak aus der Einstreu weicht die Schutzbarriere von Haut und Horn auf. Damit steigt das Risiko für Hufkrankheiten beim Pferd wie Strahlfäule und für Hauterkrankungen wie Mauke.

Die Hufe leiden doppelt: Der nasse, matschige oder teilweise gefrorene Boden sorgt dafür, dass Hufwachstum und natürlicher Abrieb nicht mehr zusammenpassen. Ständige Feuchte führt außerdem auf Dauer zu Fäulnisprozessen im Horn, vor allem im Strahl und in der Weißen Linie. Die Haut in den Fesselbeugen trocknet durch den Wechsel zwischen kalter Außenluft und warmer Stallluft zusätzlich aus und wird anfälliger für Infektionen.

Ammoniak spielt dabei eine eigene Rolle. Er entsteht aus dem Harnstoff im Urin, zerstört chemische Bindungen im Keratin und schafft einen alkalischen pH-Wert, den Bakterien und Pilze mögen. Wer in der Matschzeit Mauke und Strahlfäule vorbeugen möchte, muss deshalb an drei Stellen ansetzen: Feuchtigkeit minimieren, die Hufe trocken halten und die Hautbarriere sowie das Immunsystem von innen stärken.

Mauke beim Pferd erkennen und vorbeugen

Was ist Mauke?

Mauke ist eine entzündliche Hauterkrankung, die vor allem in den Fesselbeugen auftritt. Sie äußert sich durch Schwellungen und Rötungen. Unbehandelt können die Stellen aufplatzen und Krusten oder nässende Wunden bilden. Feuchte Bedingungen, Schmutz und mangelnde Hygiene begünstigen die Erkrankung, weshalb sie in der Matschzeit besonders häufig vorkommt.

Von Mauke befallener Huf
Mauke am Pferdehuf

Welche Pferde sind besonders gefährdet?

Pferde mit langem Fesselbehang trifft es häufiger, weil sich dort Schmutz und Feuchtigkeit sammeln und lange halten. Auch Pferde, die oft zwischen kalter Außenluft und warmem Stall wechseln, haben es schwerer: Die Haut trocknet aus und verliert Schutz.

Mauke vorbeugen: Die wichtigsten Maßnahmen

Mauke vorzubeugen heißt vor allem, die Beine sauber und trocken zu halten. Reinigen Sie Beine und Fesselbeugen regelmäßig und entfernen Sie Schmutz und Matsch gründlich. Eine hautberuhigende, pflegende Waschlösung kann dabei unterstützen. Ein sauberer, trockener Stall, ausreichend Bewegung für eine gute Durchblutung und ein jährliches Blutbild zur Aufdeckung von Nährstoffmängeln oder Stoffwechselstörungen ergänzen die Routine.

Ist die Haut bereits angegriffen, lassen sich laut Herstellerangaben spezielle Maukesprays einsetzen, die nässende Stellen trocknen. Krusten müssen vorab nicht abgelöst werden, sie lösen sich nach der Anwendung von selbst. Sobald sich die Haut sichtbar bessert, hält eine fettende Salbe sie elastisch. Eine passende Hautpflege für Pferde und Mittel aus der Stallapotheke finden Sie bei Albenisa.

Strahlfäule vorbeugen: Ursachen, Anzeichen und Behandlung

Was ist Strahlfäule und woran erkennen Sie sie?

Strahlfäule ist eine bakterielle Infektion des Hufstrahls, bei der Fäulnisprozesse das Horn zersetzen. Verursacht wird sie meist durch anaerobe Bakterien, also Keime, die ohne Sauerstoff wachsen, etwa Fusobacterium necrophorum. Sie gedeihen in feuchten, unsauberen Ställen und auf nassen Weiden. Strahlfäule gehört zu den häufigen Hufkrankheiten beim Pferd.

Typisch sind ein übler, fauliger Geruch, ein dunkler, weicher oder matschiger Strahl und vertiefte Strahlfurchen. Auch Rötungen, Schwellungen oder eine Ballentrennung kommen vor. In fortgeschrittenen Fällen entsteht Lahmheit. Schauen Sie deshalb beim täglichen Auskratzen genau hin: Werden die Strahlfurchen tief, feucht oder weich, sollten Sie sofort handeln.

Von Strahlfäule befallener Huf
Strahlfäule in der mittleren Strahlfurche

Strahlfäule vorbeugen im Alltag

Wer Strahlfäule vorbeugen will, braucht keine komplizierte Routine, sondern Regelmäßigkeit:

  • Hufe mindestens einmal täglich auskratzen, bei Pferden mit Problemstellen gern ein- bis zweimal, und Schmutz, Steine, Heu und Urinreste aus den Strahlfurchen entfernen.
  • Den Hufschmied oder Hufbearbeiter alle sechs bis acht Wochen kommen lassen.
  • Box und Auslauf trocken halten und gut ausmisten.
  • Weiden mit Drainage nutzen oder die Flächen wechseln, damit die Pferde nicht in Dauernässe stehen.
  • Strahl und Sohle ein- bis zweimal pro Woche mit einem Strahlspray oder einer Strahlflüssigkeit behandeln.

Strahlfäule behandeln: Schritt für Schritt

Ist die Strahlfäule bereits da, hilft ein klares Vorgehen. Regelmäßiges Ausschneiden unterstützt die Heilung, weil faules Horn den Bakterien keinen Schutzraum mehr bietet. Danach wird die betroffene Stelle ein- bis zweimal täglich mit einem Strahlpflegemittel behandelt. Ein getränktes Wattepad in der Strahlfurche verlängert die Wirkung. Nach zwei bis drei Anwendungen hält eine Fettcreme das Horn elastisch. Bis die Strahlfäule abgeklungen ist, behandeln Sie täglich weiter, danach ein- bis zweimal pro Woche zur Vorbeugung. Sind die Hufe frisch ausgeschnitten und alle Fäulnisstellen entfernt, kann ein Hufteer die Hufe vor neuen Bakterien und eindringender Feuchtigkeit schützen. In den meisten Fällen empfiehlt sich außerdem eine langfristige, regelmäßige Betreuung durch einen erfahrenen Hufschmied.

Hufpflege in der Matschzeit: Die tägliche Routine

Hufe richtig auskratzen und kontrollieren

Die tägliche Reinigung ist das Fundament jeder Hufpflege. Stellen Sie sich seitlich zum Pferd, den Rücken Richtung Pferdekopf, und heben Sie den Huf mit der pferdenahen Hand an. Mit der Spitze des Hufkratzers lösen Sie zuerst groben Schmutz und Steinchen aus Strahlfurchen und von der Sohle. Anschließend bürsten Sie Strahlfurchen und Sohle sauber. Beim unbeschlagenen Pferd prüfen Sie danach die Weiße Linie auf eingetretene Steinchen, die vorher unter dem Schmutz nicht zu sehen waren. Spüren Sie beim Aufheben kurz mit der Hand, ob der Huf eine normale Temperatur hat. Wärme kann ein Hinweis auf ein Problem sein.

Reinigen Sie die Hufe möglichst trocken. Häufiges Abwaschen verlängert den Wasserkontakt und fördert genau die Fäulnisprozesse, die Sie vermeiden möchten.

Welches Hufpflegeprodukt passt wann?

Pflegemittel wirken am besten, wenn sie zum Problem passen. Die Hufe sollten nach den Herstellerangaben etwa zwei- bis dreimal pro Woche gepflegt werden. Wichtig ist die Wahl: Herkömmliche Öle und Fette können den Huf mehrere Tage lang abdichten, sodass er keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen oder abgeben kann. Wasserfreundliche, atmungsaktive Produkte lassen den Feuchtigkeitsaustausch zu. Das Sortiment Hufpflege bei Albenisa umfasst Pflegeprodukte unter anderem von Keralit, Bense-Eike und Leovet.

Hufpflegeprodukte im Überblick: Wofür sie gedacht sind
ProduktartEinsatzHinweis zur Anwendung
Strahlspray oder StrahlflüssigkeitVorbeugung und Behandlung von StrahlfäuleZur Vorbeugung ein- bis zweimal pro Woche, bei Strahlfäule täglich bis zum Abklingen
Huföl oder PflegeölElastizität und Glanz der HufwandNach dem Auskratzen auftragen, bevorzugt wasserfreundliche Produkte
Lorbeerhaltige Salbe oder BoosterDurchblutung und Wachstum im KronrandbereichIn den Kronrand einmassieren
Huf-FestigerBrüchiges Horn, Ausbrüche, hohle WandEin- bis zweimal pro Woche, gezielt auf die betroffenen Bereiche
Fettcreme oder ZinksalbeElastisches Horn und Haut nach der BehandlungNach zwei bis drei Anwendungen eines Strahl- oder Maukepflegemittels
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Natürliches Huföl mit Pinsel, 450 ml
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HUFLAB Huföl Kanister zum Nachfüllen -2500 ml-
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HUFLAB HufolReine Pflanzenöle von Avocado, Jojoba, Sesam und Calendula pflegen, nähren und halten das Hufhorn elastisch und gesund. Aktiviert das Hufwachstum, schützt vor losen Hufwänden und Strahlfäule, lässt Feuchte in den Huf und gibt langen Glanz.Dopingrelevanz: ADMR konform, keine Karenzzeit

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Feuchtigkeit minimieren: Stall, Paddock und Weide in der Matschzeit

Kein Pflegemittel gleicht dauerhafte Nässe aus. Matschpaddocks vermeiden und trockene Einstreu verwenden gehört deshalb zu den ersten Maßnahmen: Nasse Boxen fördern Hufprobleme, und dauerhafte Nässe weicht das Hufhorn auf. Entfernen Sie Urin und Mist konsequent, denn aus dem Urin entsteht der Ammoniak, der das Horn angreift. Stallfläche und Boden sollten gut belüftet bleiben. Schlecht gemistete, feuchte Ausläufe zählen ebenso zu den typischen Ursachen von Hufkrankheiten wie mangelnde Boxenhygiene oder Matratzenhaltung.

Auf der Weide helfen Drainage und der Wechsel der Flächen. Pferde sollten nicht dauerhaft in nassen, stark verschmutzten Bereichen grasen. Mehr zur Haltung finden Sie in unserem Beitrag Pferdehaltung.

Sind die Hufe dauerhaft einer zu hohen Abnutzung ausgesetzt, etwa durch Ausritte oder Training, können passende Hufschuhe Abhilfe schaffen. Ob sie für Ihr Pferd infrage kommen, besprechen Sie mit Ihrem Hufschmied oder Hufbearbeiter.

Hautbarriere und Immunsystem von innen stärken

Gesunde Hufe und gesunde Haut entstehen im Stoffwechsel. Nährstoffmängel wirken sich negativ auf die Hornproduktion aus und werden oft erst spät sichtbar, etwa durch Wachstumsrinnen am Kronrand. Für eine gute Hornbildung sind Proteine, B-Vitamine, Biotin sowie die Aminosäuren Lysin und Methionin wichtig, die das Pferd nicht selbst herstellen kann. Auch Zink und Selen unterstützen gesunde Hufe. Ein gutes Mineralfutter bildet deshalb die Grundlage.

Was füttern bei schlechten Hufen?

Zeigen die Hufe schlechtes Wachstum, Risse oder brüchiges Horn, lohnt zuerst ein Blutbild zur Ursachenklärung. Wurde ein Mangel festgestellt, können Biotin, Zink und Selen über ein Ergänzungsfutter gegeben werden. Fütterungsfehler wie zu viel Weidegras, Stärke und Zucker oder zu schnelle Futterumstellungen können Hufkrankheiten ebenfalls begünstigen. Weitere Hintergründe finden Sie in unserem Ratgeber zur Fütterung.

In der kalten Jahreszeit ist das Immunsystem vieler Pferde geschwächt. Ein starkes Immunsystem hilft dabei, Bakterien abzuwehren, und lässt sich über ausgewogenes Futter, Ergänzungsfutter bei Bedarf und ausreichend Bewegung unterstützen. Bewegung fördert die Durchblutung, und eine gute Durchblutung versorgt das Hufgewebe mit Nährstoffen für Wachstum und Regeneration.

Ergänzungsfutter, das in eine Futterschüssel gefüllt wird.
Futterschüssel mit Ergänzungsfutter

Weitere Hufkrankheiten beim Pferd im Überblick

Nicht jedes Hufproblem in der Matschzeit ist Strahlfäule. Die Ursachen für Hufkrankheiten liegen meist im Management von Haltung, Fütterung sowie Hufpflege und Hufbearbeitung. Die folgende Tabelle zeigt, welche Erkrankungen häufiger vorkommen und wie sie sich unterscheiden.

Häufige Hufkrankheiten: Ursachen, Anzeichen und Vorgehen
ErkrankungTypische UrsachenTypische AnzeichenVorgehen
StrahlfäuleFeuchtigkeit, Ammoniak, LuftabschlussDunkler, weicher, riechender Strahl, vertiefte FurchenAusschneiden, trocken halten, Strahlpflegemittel
White Line Disease (Line Disease beim Pferd)Anaerobe Keime, geschlossene BeschlägeDunkle Verfärbungen in der Weißen LinieHygiene, wenig Wasserkontakt, Hufschmied
Hohle WandZersetzung der Weißen Linie, falsche Hufbearbeitung, SteineInstabiler Huf, Ablösung von Wand und SohleHygiene, Hufformkorrektur
HornspaltUnphysiologische HufmechanikRisse vom Kronrand Richtung TragrandHufform korrigieren lassen
HufabszessEingetretene Steinchen, StrahlfäuleLahmheit, SchonhaltungEröffnung durch Hufschmied oder Tierarzt
HuflederhautentzündungKeime durch Fremdkörper oder Abszesse, ÜberlastungStarke Lahmheit, SchonhaltungTierärztliche Behandlung
HufreheFalsche Fütterung, Übergewicht, StoffwechselproblemeLahmheit, Rehehaltung, warme HufeSofort Tierarzt

Verliert Ihr Pferd die Bewegungsfreude, wirkt apathisch oder träge, stolpert vermehrt oder zeigt eine Schonhaltung, sind das erste Anzeichen von Schmerzen oder Problemen am Huf. Nehmen Sie diese Verhaltensänderungen ernst und lassen Sie die Hufe von Hufschmied oder Tierarzt begutachten. Typische äußere Anzeichen sind Risse, Spalten, unangenehmer Geruch, schwarze Stellen, Formveränderungen, erhöhte Temperatur des Hufs oder Pulsation.

Eine Sonderrolle hat die akute Hufrehe: Sie kann schnell lebensbedrohlich werden und verlangt sofort tierärztliche Hilfe. Wer die Anzeichen früh erkennt und die Hufe täglich kontrolliert, gewinnt Zeit, denn frühes Handeln kann größere Schäden meist abwenden.

Fazit: Trockene Hufe, gesunde Haut und ein starkes Immunsystem

Die Matschzeit lässt sich nicht verhindern, ihre Folgen aber schon. Wer Feuchtigkeit minimiert, Hufe täglich trocken auskratzt, Strahl und Haut passend pflegt und das Pferd über Futter und Bewegung stärkt, kann Mauke und Strahlfäule gut vorbeugen. Bei Unsicherheit helfen wir bei Albenisa gern weiter: persönlich per Telefonhotline, im Live-Chat oder direkt im Albenisa Store in Kabelsketal. Eine Übersicht über Pflegeprodukte, Beinschutz und Stallzubehör finden Sie unter Beine und Huf sowie Stallartikel.

Häufige Fragen zu Matschzeit, Mauke und Strahlfäule

Welche 10 Pferdekrankheiten sind am häufigsten?

Eine verlässliche Rangliste der zehn häufigsten Pferdekrankheiten lässt sich nicht pauschal angeben, weil die Häufigkeit von Haltung, Region und Jahreszeit abhängt. Zu den oft auftretenden Erkrankungen zählen Koliken, Magengeschwüre, Husten und Hufrehe. In der Matschzeit kommen Mauke und Strahlfäule hinzu, die zu den häufigen Haut- und Hufproblemen gehören.

Was ist die häufigste Pferdekrankheit?

Welche Pferdekrankheit am häufigsten vorkommt, ist schwer zu bestimmen. Oft genannt werden Koliken, Magengeschwüre, Husten und Hufrehe. Bei den Hufkrankheiten gehört die Strahlfäule zu den häufigsten, weil Feuchtigkeit und Schmutz im Hufbereich die Hauptursache sind. In nassen Monaten steigt ihr Auftreten, ebenso das von Mauke.

Was füttern bei schlechten Hufen?

Bei schlechten Hufen sollten Sie zuerst über ein Blutbild klären, ob ein Nährstoffmangel vorliegt. Für den Aufbau gesunden Hufhorns sind Proteine, B-Vitamine, Biotin, Zink, Selen sowie die Aminosäuren Lysin und Methionin wichtig. Ein gutes Mineralfutter oder ein Ergänzungsfutter mit Biotin kann die Hufgesundheit unterstützen. Zu viel Zucker, Stärke oder Weidegras sowie abrupte Futterumstellungen sollten Sie vermeiden.

Was ist die gefährlichste Krankheit bei Pferden?

Zu den gefährlichsten Krankheiten bei Pferden zählt die akute Hufrehe, weil sie schnell lebensbedrohlich werden kann. Dabei entzündet sich die Huflederhaut und schwillt an, wodurch die Durchblutung im Huf gestört wird. Es gibt jedoch weitere schwere Erkrankungen. Bei Lahmheit, Rehehaltung oder warmen, pulsierenden Hufen rufen Sie umgehend Ihren Tierarzt.

Wie oft sollten Sie die Hufe in der Matschzeit pflegen und kontrollieren?

Reinigen und kontrollieren Sie die Hufe täglich, in der Matschzeit bei Bedarf ein- bis zweimal. Zusätzlich empfehlen Hersteller, die Hufe etwa zwei- bis dreimal pro Woche mit geeigneten Pflegemitteln zu behandeln. Die Hufbearbeitung durch Hufschmied oder Hufbearbeiter sollte alle sechs bis acht Wochen stattfinden. Gegen Strahlfäule hilft ein- bis zweimal wöchentlich ein Strahlspray.

Quellen

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