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Fliegenfransen für Pferde – wirkungsvoller Schutz vor Insekten für jede Rasse

Sobald die warmen Monate beginnen, starten Fliegen, Bremsen und Mücken ihren unerbittlichen Angriff auf Augen, Nüstern und Stirn des Pferdes. Ständiges Kopfschütteln, nervöses Scharren und gerötete Augen – das sind Zeichen, dass Ihr Pferd leidet. Fliegenfransen für Pferde sind in dieser Situation das klassische, bewährte Mittel: Sie sitzen direkt dort, wo Insekten am häufigsten ansetzen, und halten diese durch ihre Bewegung zuverlässig fern. Bei Albenisa finden Sie ein sorgfältig zusammengestelltes Sortiment an Fliegenfransen für Pferde aller Rassen und Größen – vom Minishetty bis zum Kaltblut.

Warum Pferd und Fliegenfransen zusammengehören

Der Kopf eines Pferdes ist die sensibelste Zone im Kampf gegen Insekten. Augen und Nüstern sind feucht, warm und damit ein bevorzugtes Ziel für Fliegen. Pferde können sich in diesem Bereich kaum selbst helfen – eine Fliege am Auge bedeutet Stress, Juckreiz und langfristig sogar Entzündungen. Hier kommen Fliegenfransen ins Spiel: Die fein geschnittenen Kordeln oder Lederstreifen pendeln beim geringsten Luftzug oder Kopfbewegung des Pferdes hin und her und wehren Insekten ab, ohne das Sichtfeld zu beeinträchtigen.

Anders als eine Fliegenmaske arbeiten Fransen rein mechanisch – kein Gewebe, das sich bei Hitze staut, kein Druck auf den Augen. Viele Pferde, die eine Maske nicht tolerieren, nehmen Fransen problemlos an. Das macht sie zu einer echten Alternative im Fliegenschutz für Pferde.

Befestigung: Halfter mit Fliegenfransen oder ohne?

Die entscheidende Frage beim Kauf ist die Befestigung. Hier unterscheidet der Markt zwei grundlegende Varianten:

Fliegenfransen mit Halfter – die All-in-one-Lösung

Ein Halfter mit Fliegenfransen kombiniert beides in einem Produkt. Das Halfter sitzt sicher am Pferdekopf, die Fransen hängen mittig über Stirn und Nase. Diese Variante ist besonders praktisch auf der Weide oder im Offenstall, wo das Pferd den ganzen Tag Schutz braucht. Waldhausen Fliegenfransen sind in dieser Kombination gut vertreten und zeichnen sich durch solide Verarbeitung, verlässliche Schnallen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus – ein Grund, warum viele Stallbesitzerinnen und -besitzer regelmäßig auf diese Marke zurückgreifen.

Ein Fliegenfransen Halfter mit Schnalle bietet dabei den Vorteil, dass es sich schnell anlegen und abnehmen lässt – ideal, wenn das Pferd täglich zwischen Stall und Weide wechselt. Achten Sie darauf, dass die Schnalle sicher schließt und keine scharfen Kanten aufweist.

Fliegenfransen ohne Halfter – flexibel und kombinierbar

Fliegenfransen ohne Halfter werden mit Clips oder Haken am vorhandenen Halfter befestigt. Das ist praktisch, wenn Sie bereits ein gut sitzendes Halfter besitzen, das Sie nicht ersetzen möchten. Die Fransen lassen sich hier flexibel wechseln oder bei Bedarf abnehmen – zum Beispiel während des Putzens oder beim Reiten.

Fliegenfransen mit Ohren – Rundumschutz für empfindliche Pferde

Für Pferde, die besonders empfindlich auf Insekten im Ohrbereich reagieren, gibt es Fliegenfransen mit Ohren. Diese Modelle decken neben Stirn und Nase auch den Ohrbereich ab. Sie ähneln einer Fliegenhaube in kompakter Form und bieten flächendeckenden Schutz, ohne das volle Gewicht eines Netzes zu tragen.

Tipp aus der Praxis: Pferde, die beim Reiten unter Insektenstress stehen und durch ständiges Kopfschütteln unruhig werden, profitieren von Fransen, die sich mit der Trense kombinieren lassen. Achten Sie auf Modelle, die sich über oder unter dem Nasenriemen tragen lassen.

Material: Fliegenfransen Leder vs. Kunststoffkordeln

MerkmalFliegenfransen LederKunststoff- / Kordel-Fransen
OptikKlassisch, edel, hochwertigBunt, modern, vielfältige Farben
GewichtEtwas schwerer, mehr PendelbewegungLeicht, für sensible Pferde gut geeignet
PflegeLederpflege empfohlenEinfach abwaschbar
HaltbarkeitSehr langlebig bei guter PflegeSolide, witterungsbeständig
EinsatzTurnier, Ausritt, AlltagWeide, Stall, täglicher Gebrauch

Fliegenfransen aus Leder sind die traditionelle Wahl und passen hervorragend zu einer Ledertrense oder einem Lederhalfter. Fliegenfransen Leder-Modelle wirken auf Turnieren besonders gepflegt und heben das Gesamtbild von Pferd und Reiter auf ein einheitliches Niveau. 

Für den rauen Weidealltag sind Kunststoffkordeln die praktischere Wahl. Sie lassen sich einfach abwaschen, trotzen Regen und Dreck und bleiben formstabil. Qualitativ hochwertige Modelle aus unserem Sortiment, darunter Waldhausen Produkte, verbinden dabei solide Materialien mit einer sorgfältigen Verarbeitung der Befestigungspunkte.

Fliegenfransen nach Rasse und Größe – Pony, Shetty, Minishetty, Kaltblut

Nicht jedes Pferd hat denselben Kopfumfang. Eine Fransengröße passt nicht für alle – und ein schlecht sitzendes Modell verfehlt seinen Zweck oder rutscht dem Pferd ins Auge. Deshalb bietet Albenisa Fransen in verschiedenen Größenklassen an:

  • Fliegenfransen Pony: Für Welsh-Cobs, Islandpferde und mittelgroße Ponyrassen – kompaktere Kopfbreite, kürzere Fransenlänge.
  • Fliegenfransen Shetty: Passgenau für Shetlandponys mit ihren charakteristisch kleinen, breiten Köpfen.
  • Fliegenfransen Minishetty: Die kleinste Größe für Miniaturpferde – präzise gefertigt, damit auch die Kleinsten optimalen Schutz genießen.
  • Fliegenfransen Kaltblut: Breite, kräftige Köpfe brauchen breitere Stirnbänder und längere, schwerere Fransen für ausreichende Abwehrbewegung.

Überprüfen Sie vor dem Kauf die Herstellerangaben zur Kopfumfangsklasse. Bei Unsicherheit empfiehlt sich das Messen des Stirnbandmaßes – von Ohr zu Ohr über die Stirn gemessen. Unser Kundenservice hilft Ihnen beim Albenisa-Shop gerne weiter: per Telefon oder dem integrierten Live-Chat.

So kombinieren Sie Fliegenfransen optimal mit weiteren Fliegenschutzprodukten

Fransen allein schützen Stirn, Nase und teilweise die Augen – aber kein Produkt übernimmt den Schutz für den gesamten Körper. Ein durchdachtes Fliegenschutzkonzept setzt auf Kombination:

  • Fliegenfransen + Fliegendecke: Eine leichte Fliegendecke deckt Rumpf und Hals ab, während die Fransen den Kopf schützen – ein komplettes Schutzpaket für Weidegang.
  • Fliegenfransen + Anti-Fliegenspray: Kombiniert mechanischen mit chemischem Schutz. Anti-Fliegenspray wirkt an Körperstellen, die kein Equipment abdeckt.

Besonders bei Pferden, die zu Sommerekzem neigen oder sehr sensibel auf Insekten reagieren, lohnt sich ein ganzheitlicher Ansatz. Der Blog-Beitrag zu Fliegenschutz für Pferde im Frühjahr gibt Ihnen weitere Tipps zur Vorbereitung auf die Insektensaison.

Waldhausen Fliegenfransen – Qualität mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Marke Waldhausen gehört zu den bekanntesten Namen im Bereich Pferdezubehör und ist bei Albenisa in der Pferdekollektion vertreten. Waldhausen Fliegenfransen überzeugen durch ihre zuverlässige Alltagstauglichkeit: Die Fransen sind gleichmäßig geschnitten, die Befestigungselemente sorgfältig vernäht und die Materialien auf den Dauereinsatz auf der Weide ausgelegt. Wer ein verlässliches Produkt sucht, das Saison für Saison seinen Dienst tut, ohne das Budget zu sprengen, ist mit Waldhausen-Modellen gut bedient.

Gleichzeitig finden Sie bei uns auch hochwertigere Modelle aus Leder oder mit besonderer Verarbeitungsqualität – für Reiterinnen und Reiter, die beim Ausritt oder Turnier auf ein stimmiges Gesamtbild von Pferd und Ausrüstung achten.

Fliegenfransen kaufen: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Vor dem Kauf lohnt sich ein kurzer Check dieser Kriterien:

  • Größe: Pony, Warmblut, Kaltblut? Messen Sie das Stirnbandmaß.
  • Befestigung: Suchen Sie ein Halfter mit integrierten Fransen oder Fransen zum Einklipsen am bestehenden Halfter?
  • Material: Leder für Optik und Gewicht, Kunststoff für unkomplizierte Pflege.
  • Fransenlänge: Längere Fransen pendeln stärker – gut für sehr lästige Fliegen, aber nicht jedes Pferd toleriert viel Bewegung vor den Augen.
  • Ohrenabdeckung: Modelle mit Ohrenabdeckung sind ideal für Pferde, die stark unter Insekten im Ohrbereich leiden.
  • Verarbeitungsqualität: Kontrollieren Sie Nähte, Schnallen und Befestigungspunkte – gerade bei Weidepferden ist Robustheit entscheidend.

Entdecken Sie jetzt unser Sortiment an Fliegenfransen für Pferde – in verschiedenen Größen, Materialien und Befestigungsvarianten. Pferde mit empfindlichen Augen und Nüstern verdienen zuverlässigen Schutz. Finden Sie das passende Modell für Ihren Vierbeiner.

Pflege und Aufbewahrung: So halten Fliegenfransen länger

Fliegenfransen gehören zu den Ausrüstungsgegenständen, die oft täglich im Einsatz sind – und entsprechend gepflegt werden sollten. Kordel- und Kunststofffransen lassen sich mit lauwarmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel reinigen. Nach dem Trocknen bleiben sie formstabil und verlieren keine Fäden. Lederfransen profitieren von gelegentlicher Lederpflege – ein kurzes Einreiben mit Lederbalsam hält das Material geschmeidig und verhindert das Sprödewerden.

Lagern Sie Fliegenfransen trocken und hängend oder flach ausgelegt, nicht geknüllt. So behalten die Fransen ihre Form und verkleben nicht. Am Ende der Saison lohnt sich eine gründliche Reinigung vor der Einlagerung – so starten Sie im nächsten Frühjahr direkt mit einsatzbereiter Ausrüstung.

FAQ – häufige Fragen zu Fliegenfransen für Pferde

Was sind Fliegenfransen und wie funktionieren sie?

Fliegenfransen für Pferde sind Streifen aus Leder, Kunststoff oder Kordeln, die am Stirnband eines Halfters oder einer Trense befestigt werden und über die Stirn und Nase des Pferdes hängen. Durch ihre Eigenbewegung bei Wind oder Kopfschütteln halten sie Fliegen, Mücken und Bremsen mechanisch fern – ganz ohne chemische Wirkstoffe und ohne das Sichtfeld des Pferdes einzuschränken.

Welche Größe Fliegenfransen braucht mein Pferd?

Die Größe richtet sich nach dem Kopfumfang und der Rasse. Für Minishettys und Shetlandponys gibt es spezielle Kleinstgrößen, für Ponyrassen mittlere Größen und für Warmblüter bis Kaltblüter entsprechend größere Modelle. Messen Sie das Stirnbandmaß von Ohr zu Ohr über die Stirn und vergleichen Sie es mit der Größentabelle des jeweiligen Herstellers.

Kann ich Fliegenfransen am vorhandenen Halfter befestigen?

Ja. Viele Modelle sind als Fliegenfransen ohne Halfter erhältlich und werden mit Clips, Karabinern oder Haken am bestehenden Halfter befestigt. Achten Sie darauf, dass die Befestigung stabil sitzt und die Fransen mittig über Stirn und Nase hängen. Alternativ bieten Halfter mit Fliegenfransen eine fertige All-in-one-Lösung.

Sind Fliegenfransen aus Leder besser als Kunststofffransen?

Fliegenfransen aus Leder sind optisch hochwertiger und pendeln durch ihr Gewicht besonders wirkungsvoll. Sie eignen sich für Ausritte und Turniere. Kunststoff- und Kordelfransen sind pflegeleichter, witterungsbeständiger und ideal für den dauerhaften Weideeinsatz. Welches Material besser passt, hängt vom Einsatzbereich und den persönlichen Vorlieben ab.

Vertragen alle Pferde Fliegenfransen?

Die meisten Pferde gewöhnen sich schnell an Fliegenfransen. Beginnen Sie bei sensiblen Pferden mit einer kurzen Eingewöhnungsphase im Stall, bevor Sie das Pferd auf die Weide lassen. Modelle mit leichteren Kunststofffransen und kürzeren Streifen sind für Pferde, die noch keine Fransen kennen, oft einfacher zu akzeptieren als schwere Ledervarianten.

Lassen sich Fliegenfransen mit Ohren auch mit einer Trense kombinieren?

Fliegenfransen mit Ohren lassen sich in der Regel mit einer Trense kombinieren, sofern das Modell entsprechend konzipiert ist. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob die Fransen über oder unter dem Nasenriemen getragen werden sollen und ob das Stirnband der Trense die Fransen aufnehmen kann. Für den Reitbetrieb empfehlen sich schlanke Modelle, die den Sitz der Trense nicht beeinflussen.

Wie pflege ich Fliegenfransen aus Leder richtig?

Reinigen Sie Lederfransen nach Gebrauch mit einem leicht feuchten Tuch und tragen Sie anschließend einen hochwertigen Lederbalsam auf. Lassen Sie das Leder vollständig trocknen, bevor Sie es wegräumen oder erneut einsetzen. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung beim Trocknen, da UV-Licht Leder austrocknet und spröde werden lässt. Mit regelmäßiger Lederpflege halten Lederfransen viele Saisons lang.