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Welchen Dressursattel kaufen?

Der Sattel (Dressursattel, Springsattel, Westernsattel oder Vielseitigkeitssattel) ist im Reitsport der teuerste und wichtigste Ausrüstungsgegenstand. Dieser Sattel muss nicht nur für den Reiter, sondern auch genau auf den jeweiligen Pferderücken passen. Alles andere ist für das Pferd unangenehm und schmerzhaft und führt auf Dauer zu Verspannungen bis hin zu Lahmheit und ungünstigem Muskelaufbau. Wer einen Reitsattel kaufen will, sollte sich im Reitshop von Albenisa umsehen. Hier findet man eine große Auswahl an Sätteln günstig im Shop.

Wie sitzt ein Dressursattel richtig?

Der Dressursattel muss flächig auf dem Pferderücken liegen, sodass das Gewicht des Reiters genau im Schwerpunkt des Sattels sitzt. Der Sattelgurt positioniert den Sattel auf dem Pferderücken und verteilt den Druck über die ganze Länge. Eine Gurtverbreiterung unter dem Pferdebauch ist sinnvoll, weil der breite Gurt dem Sattel mehr Halt gibt und für das Pferd komfortabler ist. Überaus praktisch ist der KAVALKADE Sattelkurzgurt, dessen Schnallensystem ein leichtes Nachgurten direkt vom Pferd aus erlaubt. Da sich der Pferdekörper ständig punkto Muskulatur, Trainingszustand oder Alter ändert, muss einmal im Jahr die richtige Passform des Sattels überprüft werden.

Welcher Dressursattel für Pferde mit breitem Rücken?

Für Pferde mit breitem Rücken empfiehlt sich der Hochleistungs-Dressursattel WINTEC 500 Dressur WEIT, da dieser speziell auf die Bedürfnisse solcher Pferden ausgerichtet wurde.

Welcher Dressursattel für Pferde mit kurzen Beinen und kurzen Rücken?

Heute so beliebte Pferde wie die Isländer haben kurze Beine und kurze Rücken. Die mögliche Sattellänge (Schulterblatt bis 18. Brustwirbel) muss ausgemessen werden und darf nicht überschritten werden. Somit sind manche dieser Pferde nur für kleinere Menschen mit geringem Körpergewicht geeignet. Kleine Abweichungen nach oben sind möglich, wenn man einen Dressursattel kauft, der sich dem Pferderücken anpasst.

Welchen Dressursattel für Friesenpferde?

Die Friesenpferde, eine der ältesten Pferderassen Europas, sind schöne, mächtige Tiere mit flachem, breiten Widerrist, breitem Rücken und großer Kammerweite. Deshalb brauchen sie einen Sattel mit breiter Auflagefläche. Die benötigte Kammergröße kann mit einer Schablone oder mit einem gebogenen Draht ermittelt werden.

Wie lang darf ein Dressursattel sein?

Die maximale Länge des Dressursattels hängt von der Größe und dem Körperbau des Pferdes ab, denn spätestens bei der letzten Rippe ist Schluss. Sonst würde der Sattel auf die empfindlichen inneren Organe des Pferdes drücken.

Wie muss ein Dressursattel liegen?

Da die einzelnen Pferde ganz unterschiedlich gebaut sind, schmal, breit, mit langem oder flachem Widerrist, mit kürzerem oder längerem Rücken, sollte der Sattel genau auf das betreffende Pferd abgestimmt werden. Einige Dinge müssen für einen richtig liegenden Sattel aber immer beachtet werden. Der Sattel, auch der Dressursattel, darf nur im Bereich vor dem 18. Wirbel liegen. In diesem Bereich darf er weder zu eng noch zu weit sein. Der Masseschwerpunkt des Pferdes liegt in der Höhe des 12. Brustwirbels. Hier soll auch der tiefste Punkt des Sattels liegen und somit der Schwerpunkt des Reiters.

Ist ein Dressursattel zum Springreiten geeignet?

Der Dressursattel wurde für das Dressurreiten entwickelt, um einen tiefen Sitz des Reiters zu unterstützen, damit dieser die nötigen Kreuz- und Gewichtshilfen geben kann. Fürs Springreiten ist er ungeeignet, da die Pauschen (Polster an vorderen Sattelblätterrand) einen gestreckten Sitz erzwingen, können die Steigbügel nicht kurz geschnallt werden. So kann der Reiter das Pferd beim Sprung nicht entlasten und er selbst findet für das Springreiten nicht genügend Halt. Deshalb sollte der Reiter für diesen Zweck einen Vielseitigkeitssattel oder Springsattel kaufen.